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10 Jahre Beratungs- und Servicezentrum (BuS) für Ältere und Menschen mit Behinderung

Sozialdezernent Jochen Partsch: „Eine Erfolgsgeschichte“


Seit dem 1.12.1999 gibt es das Beratungs- und Servicezentrum für ältere Menschen (BuS) im Amt für Soziales und Prävention der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 2007 wurde die Abteilung in „Beratungs- und Servicezentrum für Ältere und Menschen mit Behinderung“ umbenannt, seither wird dort auch Beratung für Menschen mit Behinderung angeboten.

„Die Aufgaben umfassen neben den Angeboten der offenen Altenhilfe, der konzeptionellen Altenhilfe, der Beratung von älteren hilfs- und pflegebedürftigen älteren Menschen und ihren Angehörigen und Menschen mit Behinderung, auch die Vermittlung und Koordination von entsprechender Unterstützung und Hilfeleistungen“, so Darmstadts Sozialdezernent, Stadtrat Jochen Partsch, am Dienstag (1.) beim Rückblick auf zehn erfolgreiche Jahre.

Stadtrat Partsch erläuterte die breite Angebotspalette des BuS:

Angebote der offenen Altenhilfe.
„Im Sinne von Partizipation werden die Senioren an der Planung der Angebote der offenen Altenhilfe beteiligt. Diese Beteiligung ist uns sehr wichtig, da wir den Wünschen und Bedürfnissen der älteren Menschen in unserer Stadt Rechnung tragen wollen“, so der Sozialdezernent. Das Veranstaltungskaleidoskop beinhaltet eine Mischung aus Altbewährtem und neuen Akzenten. Den Bedürfnissen der älteren Menschen nach Geselligkeit, Unterhaltung, Bildung und Kultur wird hiermit entsprochen:
Das Seniorenprogramm informiert über kulturelle, informative und unterhaltsame Angebote, sowie über verschiedene Ausflugsfahrten, den Romme-Treff, den Literaturtreff sowie Tanznachmittage.
Die Seniorencard ermöglicht älteren Menschen ab 65 mit geringem Einkommen verschiedene Angebote aus Freizeit, Kultur und Unterhaltung kostenfrei oder zu einem ermäßigten Preis zu nutzen.
Die Seniorenerholung bietet die Möglichkeit, gemeinsam, teilweise für Pflegebedürftige auch mit Betreuung, in Urlaub zu fahren.

Darüber hinaus bietet das BuS:
- einen Besuchsdienst für Senioren in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Darmstadt-Dieburg.
- einen Gesprächskreis für pflegende Angehörige in Kooperation mit dem Familienzentrum mit der Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und praktischen Tipps zur Entlastung im Alltag.
- Information, Beratung und Vermittlung für ältere Menschen und ihre Angehörigen bei Organisation und Finanzierung von Hilfe- und Pflegeleistungen zu Hause und in stationären Einrichtungen (Beratung kostenfrei und trägerübergreifend; bei Bedarf erfolgen Hausbesuche).
- Beratung für Menschen mit Behinderung bei Fragen zu Behindertenausweisen, Erwerbstätigkeit und Werkstätten, Selbsthilfegruppen sowie der allgemeinen Lebensberatung.

Der Bereich Altenhilfeplanung und Koordination ist eine tragende Säule der Arbeit der Mitarbeiter des Beratungs- und Servicezentrums für ältere Menschen und bietet:
- Gremienarbeit in der Fachkonferenz Altenhilfe, seit dem Jahr 2000 als übergreifende Trägerkonferenz. Diese Arbeit dient dazu, Transparenz unter den Anbietern der Altenhilfe herzustellen und den fachlichen Austausch zu ermöglichen.
- Entwicklung von entsprechender Ausgestaltung des Versorgungssystems hinsichtlich bedarfs- und bedürfnisgerechter Angebotsstrukturen.
- Gemeinsame Initiativen und Veranstaltungen mit den Trägern der Fachkonferenz.

„Die Fachkonferenz Altenhilfe ist zu einem tragenden Netzwerk und unverzichtbarer Bestandteil der Struktur in Darmstadt geworden. Diese langjährige, gute und konstruktive Zusammenarbeit der Mitglieder verdient eine hohe Anerkennung und ermöglicht trotz knapper werdender Ressourcen auf der lokalen Ebene dringenden Problemlagen entgegen treten zu können“, so Sozialdezernent Jochen Partsch.

Der Anteil der Menschen über 65 Jahre in Darmstadt betrug zum 31.12.2008 18,5 Prozent (26.148 Menschen). „Wir stellen fest, dass viele über 65-Jährige ihren Alltag bereits aktiv gestalten und sich in unterschiedlichen Bereichen ehrenamtlich einbringen. Viele Ältere sind jung geblieben und gestalten ihr Leben selbstständig und rege. Dieses Potential zu aktivieren ist eine große Chance – sowohl für die Älteren selbst als auch für unsere Gesellschaft,“ erläuterte Partsch weiter.

„Anfang 2010 wird beim BuS gemeinsam mit der Pflegekasse der erste Darmstädter Pflegestützpunkt eingerichtet. Im Pflegestützpunkt sollen Pflegebedürftigen, ihren Angehörigen, Pflegenden, Menschen mit Behinderung sowie von Pflegebedürftigkeit bedrohten Menschen umfassende Informationen und Hilfen rund um das Thema Pflege angeboten werden, um Pflegebedürftigen und von Pflegebedürftigkeit bedrohten Menschen jeden Alters eine Wohn-, Lebens- und Betreuungsform anzubieten, die ihren persönlichen Bedürfnissen entspricht“, kündigte Stadtrat Partsch an:
„Damit wird der Erfolgsgeschichte des BuS ein weiteres Kapitel hinzugefügt!“

 


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