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Lange Nacht der Musen in Darmstadt 60 Musenorte mit nur einem Ticket – Darmstadt bleibt wach bei Afromusik, Karibischen Cocktails und spanischen Tapas – OB Hoffmann eröffnet in der Stadtkirche
Vorschlafen für Freitag den 23. September 2005 ist empfohlen, in dieser Nacht wird nicht geschlafen, denn von 19 bis 3 Uhr bieten 60 Musenorte in Darmstadt ein vielfältiges kulturelles Programm. Mit einem einzigen Ticket können Nachtschwärmer die Kulturszene Darmstadts erkunden und genießen. Zeitlich ist es kaum machbar alles zu sehen, doch nach sorgfältiger Auswahl ist in dieser Nacht für jeden etwas dabei; Theater, Tanz, Musik, Kino, Comedy… OB Hoffmann, Staatsminister Udo Corts und Pfarrer Martin Schneider werden um 19 Uhr die Lange Nacht der Musen in der Stadtkirche eröffnen. Hier stehen auf dem Programm: Musik von Johannes Brahms, Gesänge für 2 Hörner, Harfe und der Frauenchor der Darmstädter Kantorei.
Die Veranstaltungen finden vor allem bei jungen Besuchern immer mehr Zuspruch, denn mit nur einem Ticket für 10 Euro + VVG (erm. 7 Euro, Abendkasse 12 Euro, erm. 9 Euro) können spannende Aktionen in der ganzen Stadt besucht werden, jeder Ticketkäufer erhält auch ein Programmheftchen der Nacht. Eigens dafür fährt ein Shuttle-Bus von Ort zu Ort. Wie immer ist im Eintrittspreis ein RMV-Ticket enthalten. Karten gibt es im Info-Laden am Luisenplatz, bei allen beteiligten Häusern, bei den bekannten Vorverkaufsstellen in Darmstadt und über die Ticket-Hotline 0 61 51/ 9 51 50-10. Für Ihren persönlichen Routenplan können für diesen Abend von 18 Uhr bis Betriebsschluss extra bereitgestellten Musenshuttle oder alle Busse und Bahnen im Tarifgebiet 39-41 des RMV genutzt werden. Karten gibt es ab sofort in der info Darmstadt - Ticketshop Luisencenter. Ticket-Hotline: 06151 - 27 99 99 9.
Im Landesmuseum dreht sich in dieser Nacht alles um Kelten und Keltisches. Gehen Sie auf Entdeckungstour zwischen Hinkelsteinen und goldenen Sicheln. Mit Keltischer Musik und Tanz, Keltischem Bier und Druidentopf wird die Zeitmaschine bis ins dritte Jahrhundert vor Christus gedreht. Die Sinne im Dunkeln schärfen können Liebhaber der krautigen Vertreter im Botanischen Garten der Technischen Universität Darmstadt. Auf dem Programm stehen: Im Dunkeln über den Barfußweg laufen, das Licht im unterm Mikroskop sehen und eine Reise in die Tropenwelt.
Im „Alacarte“ auf der Mathildenhöhe kreiert "Snake Resort" einen eigenen Sound, der auf der Grundlage von Jazz, Latin Music und Funk stark von indischen und afrikanischen Einflüssen geprägt ist. Die in den Kompositionen verarbeiteten Elemente unterschiedlichster geographischer Herkunft verschmelzen zu einem unverwechselbaren neuen Klang, dessen herausragende Merkmale die pulsierenden hierzulande wenig hörbaren Tablagrooves und die seltene Art des Zusammenwirkens von Violine, Gesang und Gitarre sind. Die Centralstation verwandelt sich an diesem Abend in eine Bodega Espanõla. Für das leibliche Wohl garantieren leckere Tapas sowie spanischer Wein. Dazu servieren Michio (Gitarre) und Florence Bonnefont (Gesang) vom Staatstheater Darmstadt ein musikalisches Hors D‘Œuvre besonderer Art: „Canciones Populares“ aus der Sammlung und Feder von Federico García Lorca. Darüber hinaus sorgt DJ Mora für Unterhaltung vom Plattenteller. Der als Dichter und Dramatiker berühmte Garcia Lorca war auch Musiker und Komponist. Gemeinsam mit seinem Lehrer Manuel de Falla versuchte er die Urgesänge Andalusiens zu ergründen. Garcia Lorca sammelte und bearbeitete unzählige spanische Volkslieder. Eine Auswahl daraus präsentieren Florence Bonnefont und Michio.
Zum zweiten Mal dabei bei der "Nacht der Musen", präsentieren die Darmstädter Science Fiction Freunde wieder einen Ausblick in phantastische Welten im Spiegel von Literatur, Film, Kunst und Comic. Mittels Autorenlesungen, Dia-Performances und Ausstellungen werden hier die Genres "Science Fiction" und "Fantasy" als Bestandteil moderner Kultur präsentiert. Werke wie J.R.R. Tolkiens "Der Herr der Ringe", H.G.Wells "Die Zeitmaschine" oder auch die wissenschaftlich-technischen Spekulationen eines Jules Verne sind heute Weltliteratur. Und gerade letztere beiden Autoren haben vieles vorausgesehen, was in unserer heutigen Zeit selbstverständlich ist. Von vielen leider als trivial angesehen, kann Phantastik durchaus auch Anspruch bieten und zum Nachdenken über Aktuelles wie Zukünftiges anregen. Bei allem wird auch der unterhaltsame Aspekt dieses Genres nicht vergessen. Was in dieser Nacht sonst noch geschieht kann eingesehen werden unter: www.langenachtdermusen.de |
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