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Künstler für Merck-Preis der Darmstädter Fototage nominiert

Merck verlängert Engagement bei den Darmstädter Tagen der Fotografie um weitere drei Jahre


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Logo Darmstädter Tage der Fotografie.

Viel zu tun hatte die Jury der Darmstädter Tage der Fotografie bei ihrer Vorauswahl für das Rahmenprogramm der Fototage im April. Mussten die Juroren im vergangenen Jahr noch 280 Fotoarbeiten begutachten, so galt es diesmal 480 Werke zu sichten, die nationale und internationale Fotokünstler zum Thema „Jetzt – Die erzählte Zeit„ eingereicht hatten. Von den vorab 40 ausgewählten Exponaten wurden nun drei für den Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie nominiert.

Die Künstler Dirk Brömmel, Lea Golda Holterman und Alia Malley dürfen sich Hoffnungen auf den mit 5.000 Euro dotierten Merck-Preis machen. Weiter teilt das Darmstädter Pharma- und Chemieunternehmen in einem Schreiben mit, dass es sein Engagement bis 2013 verlängert.

„Die Organisatoren der Darmstädter Tage der Fotografie leisten eine hervorragende ehrenamtliche Arbeit", sagt Daniela Lewin, Referentin für Kunst- und Kultursponsoring bei Merck. „Dank ihres Einsatzes verwandelt sich Darmstadt während des Fotofestivals in ein Mekka für Fotokünstler und Fotointeressierte. Diese Leistung möchten wir würdigen, indem wir unser Engagement um weitere drei Jahre verlängern."

Wer den Merck-Preis in diesem Jahr erhält, entscheidet die sechsköpfige Jury der Darmstädter Tage der Fotografie am Eröffnungstag am 23. April 2010. Die Preisverleihung findet in der Ausstellung im Museum Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe statt.

Nominiert sind drei Fotokünstler, denen es nach Ansicht der Jury ganz besonders gelungen ist, mit einer eigenständigen Bildsprache das Thema „Jetzt – Die erzählte Zeit„ zu visualisieren. So hat der Wiesbadener Fotograf Dirk Brömmel mit Hilfe von Fotomontagen das vergangene Privatleben der jüdischen Familie Tugendhat rekonstruiert. Lea Golda Holterman beschäftigt sich in ihrer Fotoarbeit mit dem gesellschaftlichen Image orthodoxer jüdischer Männer im Hinblick auf Sinnlichkeit und Eros. Und die Amerikanerin Alia Malley untersucht in ihrer Serie städtische Regionen, die in jüngerer Vergangenheit verlassen wurden.

Der Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie hat in den vergangenen Jahren das Fotofestival abgerundet und für viele Fotokünstler attraktiv gemacht. Die Zahl der Bewerber um eine Teilnahme im Rahmenprogramm und damit auch um die Nominierung für den Preis ist kontinuierlich gestiegen. Unter den großen Fotofestivals haben sich die Darmstädter Fototage fest etabliert. Vom 23. bis 25. April bieten eine Hauptausstellung im Designhaus auf der Darmstädter Mathildenhöhe, ein eintägiges Symposium sowie zahlreiche weitere Ausstellungen ein abwechslungsreiches Programm und eine Plattform für den thematischen Austausch.

Weitere Informationen zu den Darmstädter Tagen der Fotografie finden sich im Internet unter . www.dtdf.de

 


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