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(SGR) 21.Januar 2010
Hessische Umweltministerin besucht ESOC in Darmstadt
Missionen zur Erforschung des Klimawandels stehen im Mittelpunkt
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Ministerin Lautenschläger im Kontrollraum. Foto: J. Mai/ESA |
"Hessens Tor zum Weltraum" hat heute hohen Besuch erhalten: Silke Lautenschläger, Hessische Ministerin für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, informierte sich bei einem Arbeitstreffen und einem Rundgang durch die Kontrollräume über die Projekte der Europäischen Weltraumorganisation ESA am Standort Darmstadt.
Einen Überblick über aktuelle und geplante Missionen der ESA verschafften sich heute die Ministerin Lautenschläger und Vertretern der lokalen Politik.
Da gibt es zum Beispiel die aus Darmstadt gesteuerten ESA-Satelliten ERS-2 und ENVISAT, die zur Beobachtung von Umweltproblemen im All unterwegs sind oder die für den 25. Februar 2010 anstehende Eis-Mission CRYOSAT. "CryoSat wurde von der ESA entwickelt, um die polaren Eiskappen der Erde neu zu vermessen. Zu den weltweit einzigartigen Eigenschaften des Satelliten zählt seine Fähigkeit, nicht nur die Fläche, sondern auch die Dicke von Eismassen erfassen zu können. Mit diesen Informationen über den Umfang des Eises können neuartige Erkenntnisse über den Klimawandel gewonnen werden" betonte ESOC-Leiter Gaele Winters. Auch die Ministerin lobte, dass mit dieser Mission, die Beobachtung des Klimawandels und globaler und regionaler Umweltbelastungen voran getrieben wird.
„Wirksamer Klimaschutz ist die größte Herausforderung der Zukunft. Es geht um die Bewahrung der Schöpfung. Nur wenn wir wissen, wie sich die Dinge verändern, können wir dem Klimawandel und seinen Folgen begegnen", sagt Lautenschläger. Sie würdigte in diesem Zusammenhang auch die im Jahr 2009 gestartete ESA-Mission GOCE zur präzisen Messung von Meeresströmungen und Veränderungen des Meeresspiegels.
Umweltspezifische Start-Up Projekte des Zentrums für Satellitennavigation Hessen, ein Gründerzentrum für Satellitennavigation, Gemeinschaftsprojekt von ESA und Hessischer Landesregierung, wurden beim Besuch der Ministerin ebenfalls diskutiert. In Darmstadt entsteht im Rahmen des ESA-Technologietransfers unter anderem ein Projekt für Flutwarnsysteme.
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